Eine Welt

Brandherd Nahost und seine Auswirkungen auf Europa – wo sind Ansatzpunkte für eine Lösung?

Syrien, Irak, Iran und der schon seit Jahrzehnten andauernde Konflikt um Israel in Palästina sind weltpolitische Schauplätze mit vielen Auswirkungen auf Europa. Lassen sich Perspektiven zum friedlichen Handeln in dieser Region finden? Andreas Zumach, taz-Korrespondent, Publizist und Träger des Göttinger Friedenspreises arbeitet als akkreditierter Journalist am Sitz der UNO in Genf.

Veranstalter: Verein Ulmer Weltladen e. V., Haus der Begegnung Ulm und Eine-Welt-Regionalpromotorin

Israelische Siedlungspolitik im Westjordanland – und die Folgen für die palästinensische Bevölkerung

Genau 51 Jahre ist es nun her, dass Israel im Krieg von 1967 das Westjordanland besetzt hat. Schon damals begann dort jene Verdrängungspolitik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, die bis zum heutigen Tag unvermindert anhält. Der israelische Premierminister Netanjahu und Mitglieder seines Kabinetts bekräftigen immer wieder neu ihre Absicht, keine einzige jüdische Siedlung in der Westbank aufgeben zu wollen. Die israelische Regierung nennt das offiziell „die Wiederbesiedlung Judäas und Samarias“.

GWÖ-Regionalgruppe Ulm

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist das Modell für ein alternatives Wirtschaftssystem. Nicht die grenzenlose Vermehrung von Kapital, sondern vielmehr die Steigerung des Gemeinwohls steht im Vordergrund und wird belohnt.

"In einer sinnvollen Gesellschaft würden die Menschen ihren eigenen Werten folgen, nicht Geld, Macht oder Konsum. Sie würden sich Zeit nehmen für das, was sie glücklich macht - für Beziehungen und lokale Gemeinschaften." (Christian Felber)

Kann Gewinnmaximierung, Wirtschaftswachtum oder das Bruttoinlandprodukt aussagen,

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