Bürgerschaftliches Engagement und bürgerschaftliche Beteiligung: Stand und Perspektiven – in Ulm und anderswo

EinsteinHaus, Kornhausplatz 5

Bürgerinnen und Bürger sollen durch vielfältige Formen von Bürgerbeteiligung verstärkt an der Vorbereitung von politischen Entscheidungen bzw. an Entscheidungen selbst beteiligt werden. Das ist ein vielerorts diskutiertes Thema. Auch in Ulm. „Das demokratische Gemeinwesen wird getragen von der aktiven Mitgestaltung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wo, wenn nicht im eigenen Stadtteil/Quartier können neue Formen der direkten Demokratie gelebt werden. Genau dort kann das bürgerschaftliche Miteinander am ehesten gestärkt werden. Dazu benötigen die engagierten Bürgerinnen und Bürger Informationen, neue Beteiligungsmöglichkeiten, Unterstützung und Treffpunkte.“ So heißt es in einem Papier der Ulmer Stadtverwaltung zum „Ulmer Dialogmodell der Gemeinwesenarbeit“. Dieses Papier ist von 1997. Fast 25 Jahre später hat das Thema nichts von seiner Aktualität und seiner grundsätzlichen Bedeutung eingebüßt. Wo stehen wir also heute? Wie sehen die Erfahrungen in Ulm und anderswo aus? Welche Bürgerinnen und Bürger erreicht „Bürgerbeteiligung“ – und welche nicht? Was muss getan werden, um „Bürgerbeteiligung“ zu einem wesentlichen Instrument zur Gestaltung einer lebendigen, vielfältigen, demokratischen Stadtgesellschaft zu entwickeln?

Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Freiwilligenagentur „engagiert in ulm“ wollen wir diesen Fragen im Rahmen eines Fachtags mit profilierten Referentinnen und viel Zeit zur Diskussion nachgehen und Antworten auf sie finden. 

Prof. Dr. Daniela Winkler: Warum Bürgerbeteiligung immer wichtiger wird

Prof. Dr. Angelika Vetter: Wirkungen von Bürgerbeteiligung aus der Sicht der Beteiligten

 

Referent/in: 
Prof. Dr. Daniela Winkler und Prof. Dr. Angelika Vetter