Eröffnung: Steve McCurry: LebensMittel

Museum Brot und Kunst

Steve McCurry gilt als einer der besten Dokumentarfotografen weltweit. Berühmt wurde der Amerikaner 1984 mit dem Foto des afghanischen Mädchens Sharbat Gula, das zur Ikone der afghanischen Flüchtlinge wurde. Mit seinen Bildern erzählt er Geschichten von Menschen und ihren Schicksalen, von Krieg, verschwindenden Kulturen, religiösen Bräuchen und alten Traditionen.

Das Museum Brot und Kunst zeigt nun Steve McCurrys „LebensMittel“, eine Auswahl von 30 großformatigen Fotografien, die Menschen auf der ganzen Welt mit ihrer Nahrung zeigen. Beim Essen, bei der Zubereitung, beim Verkauf, bei der Ernte oder beim Anbau. Die Bilder führen uns dabei nicht selten Not und Entbehrung vor Augen. Aber auch den liebevollen Umgang mit Lebensmitteln, gelegentlich sogar Überfluss und immer wieder die Freude am Genuss.

Jedes Bild schafft eine eigene intensive Atmosphäre und erscheint oft wie gemalt. Die Fotos stammen aus Afghanistan, Indien, Burma, China, Kroatien, Mauretanien, Kashmir, Yemen, Tibet, Libanon, Sri Lanka, Pakistan, Tansania, den Philippinen, Russland und den USA.

Steve McCurry wurde vielfach für seine Werke ausgezeichnet, zum Beispiel mit dem Communication Arts Award und dem SABA (South Asian Journalism Awards).

Zur Einführung spricht Dr. Isabel Greschat, Direktorin des Museums und Kuratorin der Ausstellung.

Die Sonderausstellung wird bis zum 8. März 2020 im Museum Brot und Kunst zu sehen sein und von einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm begleitet.