Jerusalem und das Westjordanland – was tut Europa für die Zukunft der Palästinenserinnen und Palästinenser?

Haus der Begegnung Ulm, Grüner Hof 7

Vortrag und Gespräch mit Jamal Juma'a, Soziologe, Menschenrechtsaktivist, Sprecher der Initiative "Stop the Wall", Ramallah, und Mitglied des Sekretariats des Weltsozialforums

Eintritt frei, Spenden erbeten

Jamal Juma'a wurde in Jerusalem geboren und besuchte die Birzeit Universität, wo er politisch aktiv wurde. Seit der ersten Intifada konzentriert sich sein Engagement auf bürgerschaftliches Engagement. So ist er Gründungsmitglied des palästinensischen landwirtschaftlichen Hilfskomitees, des palästinensischen Verbandes für Kulturaustausch und des palästinensischen Umweltnetzwerkes. Seit 2002 koordiniert Juma'a die palästinensischen Anti-Apartheidmauer-Kampagne. Die „Stop the Wall Campaign" vernetzt die Volkskomitees in jenen Gemeinden, in denen das Zerstörungswerk der Mauer bereits vollendet ist oder unmittelbar bevorsteht. Er war zu zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und UN-Konferenzen eingeladen, um dort über die Kernfragen Palästinas und der Apartheidmauer zu sprechen. Seine Artikel und Interviews wurden in mehrere Sprachen übersetzt. 

Seit 70 Jahren, seit der Gründung des Staates Israel, leidet das palästinensische Volk unter der Vertreibung, seit 50 Jahren unter der israelischen Besatzung. Jamal Juma'a wird auf der Grundlage der Situation von 2018 die Fragen der Zukunft der Palästinenserinnen und Palästinenser und die Herausforderungen für die Europäer darstellen.

Veranstalter: Verein Ulmer Weltladen e. V. in Zusammenarbeit mit dem Haus der Begegnung Ulm

 

 

Referent/in: 
Jamal Juma'a