Menschenrechte

Israelische Siedlungspolitik im Westjordanland – und die Folgen für die palästinensische Bevölkerung

Genau 51 Jahre ist es nun her, dass Israel im Krieg von 1967 das Westjordanland besetzt hat. Schon damals begann dort jene Verdrängungspolitik gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, die bis zum heutigen Tag unvermindert anhält. Der israelische Premierminister Netanjahu und Mitglieder seines Kabinetts bekräftigen immer wieder neu ihre Absicht, keine einzige jüdische Siedlung in der Westbank aufgeben zu wollen. Die israelische Regierung nennt das offiziell „die Wiederbesiedlung Judäas und Samarias“.

GWÖ-Regionalgruppe Ulm

Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist das Modell für ein alternatives Wirtschaftssystem. Nicht die grenzenlose Vermehrung von Kapital, sondern vielmehr die Steigerung des Gemeinwohls steht im Vordergrund und wird belohnt.

"In einer sinnvollen Gesellschaft würden die Menschen ihren eigenen Werten folgen, nicht Geld, Macht oder Konsum. Sie würden sich Zeit nehmen für das, was sie glücklich macht - für Beziehungen und lokale Gemeinschaften." (Christian Felber)

Kann Gewinnmaximierung, Wirtschaftswachtum oder das Bruttoinlandprodukt aussagen,

Gemeinwohlökonomie beim 2. RENN.süd-Forum

2. RENN.süd-Forum

für Initiativen rund um nachhaltiges Leben

Das länderübergreifende Forum bietet erneut Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Lernen rund um das Thema „Nachhaltig leben“.

Neben motivierenden Inputs sind ein Wandelplenum für Initiativen und Projekte sowie interaktive Formate geplant, in denen ausgewählte Themen vertieft werden können. Diese Themen sind u.a.: Kommune und Region als Aktionsraum für Nachhaltigkeitsinitiativen und gelingende Vernetzungsmöglichkeiten von Initiativen.

Rassismus in der Geschichte der Einwanderungsgesellschaft Deutschland

Der Schock über den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl 2017 wirkte wie ein Kitt auf die 87 Prozent »guten Wähler«, die sich vom alten rechten Mief und dem neuen rechtspopulistischen Appeal dieser Partei klar zu distanzieren meinen. In Wahrheit ist Rassismus seit Jahrzehnten auch ein Phänomen der Mitte, das allerdings nicht als solches bezeichnet und zudem meist ignoriert wurde. Exemplarisch will der Vortrag dies aus lokalhistorischer und auch Ulmer Perspektive beleuchten.

Bewegte Gesellschaft: Protest in Deutschland von 1968 bis heute

Protest ist ein großes Thema unserer Zeit. Er hat die politische Kultur unseres Landes seit dem Zweiten Weltkrieg entscheidend geprägt. »1968« als Chiffre für die Studentenbewegung steht hierbei stellvertretend für den Beginn von zwei protestfreudigen Jahrzehnten. Doch auch im wiedervereinigten Deutschland werden Konflikte wie der um »Stuttgart 21« protestförmig ausgetragen sowie über die Folgen der Globalisierung gestritten, sei es im Protest gegen Handelsliberalisierung, sei in migrationsfeindlichen Bewegungen. Protest ist demnach politisch ambivalent.

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