Menschenrechte

Ulmer Volkshochschule

»Einmischung erwünscht«

Gegründet am 24.4.1946 von Inge Scholl, der Schwester von Hans und Sophie Scholl, hat die Ulmer Volkshochschule (vh ulm) von Anfang an die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zum Engagement unter dem Motto »Einmischung erwünscht« aufgefordert. Bis heute ist die vh ulm ein wichtiges zivilgesellschaftliches Zentrum in Ulm und der Region geblieben. Ihre mehr als 4000 Kurse und andere Veranstaltungen im Jahr werden von ca. 60000 Menschen besucht.

Ulmer Weltladen e. V.

Unsere Vision von fairem Handel geht über die Bezahlung angemessener Preise für die Produzentinnen und Produzenten in den Ländern des „Globalen Südens“ weit hinaus. Mit der Eröffnung des Ulmer Weltladens im November 1976 verband sich die Erwartung, den Verkauf von fair gehandelten Produkten mit konkreten politischen Aktivitäten zu verknüpfen. Sozusagen die Produkte zum „Aufhänger“ zu machen für die „stories behind“, für die Geschichten von Ausbeutung und Unterdrückung, kurz und auf den Punkt gebracht: von neo-kolonialen Strukturen und den Menschen, die ihnen unterworfen waren – und sind.

Lateinamerika-Komitee Ulm e. V.

Ursprünglich 1982 aus einer Veranstaltungsreihe der Ulmer Volkshochschule über die Situation in Mittelamerika hervorgegangen, waren die Schwerpunkte des Lateinamerika-Komitees seit seiner formellen Gründung im Herbst 1983 die – sowohl internen als auch öffentlichen Auseinandersetzungen – mit den Ländern Mittelamerikas sowie mit den südamerikanischen Ländern Argentinien, Chile und Perú.

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