Mahnwache zum Klimaschutz auf dem Münsterplatz

Klimaschutz JETZT!

Mahnwache am Freitag, 31.07.2020 um 17.30 Uhr

Münsterplatz

Die Klimakrise schreitet beängstigend rasant voran, auch wenn in den Medien wenig darüber berichtet wird: Rekordtemperaturen in der Arktis und in Sibirien, schmelzendes arktisches Eis, verheerende Waldbrände in Sibirien, Trockenheit und Baumsterben in weiten Teilen Deutschlands, Jahrhunderthochwasser in China, und so weiter.

Die "Corona-Krise" – Materialien und Positionen zu einem notwendigen Diskurs

  • Posted on: 3 April 2020
  • By: heusohn

Was können wir derzeit nicht alles erleben: Da wird der "Krieg" ausgerufen (Emmanuel Macron, Donald Trump) , zumindest aber der "Kampf", da wird von der "größten Herausforderung an unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg" gesprochen (Angela Merkel) , da wird allerorten das "gemeinsame solidarische Handeln" beschworen und der "Gemeinsinn" eingefordert. Umfassend soll sie sein, die "Anti-Viren-Front", verbunden mit der Sehnsucht nach dem starken Staat, der "uns" durch die Krise führt. Nichts mehr soll so sein, wie es vor der Pandemie war. Wirklich? 

Warum wir jetzt ein Lieferkettengesetz brauchen

  • Posted on: 26 March 2020
  • By: admin

Für die Gewinne deutscher Unternehmen bezahlen viele: Der mangelhafte Brandschutz in einer KiK-Zulieferfabrik in Pakistan führt zum Tod von 258 Menschen. Durch den Dammbruch bei einer brasilianischen Eisenerzmine sterben 246 Menschen - obwohl der TÜV Süd Brasilien kurz zuvor die Sicherheit des Damms zertifi ziert hat. Vor einer Platin-Mine in Südafrika werden 34 streikende Arbeiter erschossen und BASF macht mit dem Betreiber der Mine weiterhin gute Geschäfte. Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur unter den gewissenlosen Geschäft en deutscher Unternehmen.

Gemeinwohl-Ökonomie

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

Zukunftswerkstätten

"Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben", hieß eine Veranstaltung im April 2015 im Ulmer Haus der Begegnung mit einem der führenden Intellektuellen Lateinamerikas, Alberto Acosta, dem ehemaligen Minister und Präsidenten der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors. Im Mittelpunkt des Abends stand seinerzeit die Frage, welche Eckpunkte für eine solidarischere und demokratischere Lebensweise auf dieser Welt erforderlich sind. Kurzum: "Buen vivir", die Idee eines tatsächlich "erfüllten Lebens", zielt auf eine neue "Ethik der Entwicklung" ab, es fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr vom wirtschaftlichen Wachstum als dem zentralen Kriterium von "Entwicklung".

Divestment für Ulm und die Region

"Es ist eine große kosmopolitische Bewegung aller Bürger, die zusätzlichen Druck aufbaut und fragt: Wo geht das Geld hin, das auf diesem Planeten investiert wird? Dient das Geld eher der Zerstörung der Nachhaltigkeit oder der Stärkung der Nachhaltigkeit? Ich glaube, dass Divestment eine der ganz großen Bewegungen des 21. Jahrhunderts wird."
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)

Stadt im Wandel – Transition Town Ulm

"Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine post-fossile, re-lokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland." (Wikipedia)

Im Originalton von Rob Hopkins erschließt sich die Idee der "Städte im Wandel" wie folgt: "Die Zeit ist reif. Wenn dein Haus brennt, solltest du einen Weg nach draußen finden. Unser Ziel ist es, auf weitaus niedrigerem Niveau zu wirtschaften und unser Leben wesentlich widerstandsfähiger gegen Einwirkungen von außen, welcher Art auch immer, zu machen. Wir sind überzeugt, dass der Kapitalismus in der jetzigen Erscheinungsform des globalen Warenaustauschs und der Bewegung von Gütern rund um die Welt, also von Gütern, die nicht am Ort ihrer Herkunft verbleiben, keine Zukunft hat.