Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht

Solidarität, wo sie gebraucht wird: an den Grenzen der Ukraine, auf den alten und neuen Fluchtrouten, aber auch in anderen vom Krieg betroffenen Ländern. Geleitet von der Überzeugung, dass Menschenrechte nicht teilbar sind, setzen wir uns für alle Menschen auf der Flucht ein. So auch für diejenigen, die bisher an den europäischen Außengrenzen brutal zurückgedrängt wurden und dort weiter in Todesgefahr sind.

Die "Corona-Krise" – Materialien und Positionen zu einem notwendigen Diskurs

  • Posted on: 3 April 2020
  • By: heusohn

Was können wir derzeit nicht alles erleben: Da wird der "Krieg" ausgerufen (Emmanuel Macron, Donald Trump) , zumindest aber der "Kampf", da wird von der "größten Herausforderung an unser Land seit dem Zweiten Weltkrieg" gesprochen (Angela Merkel) , da wird allerorten das "gemeinsame solidarische Handeln" beschworen und der "Gemeinsinn" eingefordert. Umfassend soll sie sein, die "Anti-Viren-Front", verbunden mit der Sehnsucht nach dem starken Staat, der "uns" durch die Krise führt. Nichts mehr soll so sein, wie es vor der Pandemie war. Wirklich? 

Gemeinwohl-Ökonomie

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

Divestment für Ulm und die Region

"Es ist eine große kosmopolitische Bewegung aller Bürger, die zusätzlichen Druck aufbaut und fragt: Wo geht das Geld hin, das auf diesem Planeten investiert wird? Dient das Geld eher der Zerstörung der Nachhaltigkeit oder der Stärkung der Nachhaltigkeit? Ich glaube, dass Divestment eine der ganz großen Bewegungen des 21. Jahrhunderts wird."
Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Gründungsdirektor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)

Stadt im Wandel – Transition Town Ulm

"Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine post-fossile, re-lokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland." (Wikipedia)

Im Originalton von Rob Hopkins erschließt sich die Idee der "Städte im Wandel" wie folgt: "Die Zeit ist reif. Wenn dein Haus brennt, solltest du einen Weg nach draußen finden. Unser Ziel ist es, auf weitaus niedrigerem Niveau zu wirtschaften und unser Leben wesentlich widerstandsfähiger gegen Einwirkungen von außen, welcher Art auch immer, zu machen. Wir sind überzeugt, dass der Kapitalismus in der jetzigen Erscheinungsform des globalen Warenaustauschs und der Bewegung von Gütern rund um die Welt, also von Gütern, die nicht am Ort ihrer Herkunft verbleiben, keine Zukunft hat.