Ulmer/Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik

  • Posted on: 1 August 2018
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Auf Initiative des Fördervereins für das Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm (BFU) sowie von Amnesty International Ulm/Neu-Ulm haben bisher 62 Organisationen, Vereine, Gruppen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft eine „Ulmer und Neu-Ulmer Erklärung für eine menschenrechtliche und solidarische Flüchtlingspolitik“ unterzeichnet.Die Erklärung richtet sich gegen die Ausgrenzung und Diffamierung von Menschen auf der Flucht und ruft zu einer Stärkung der Zivilgesellschaft auf, um Hass und Gewalt in diesem Land ein Ende zu setzen, die Grund- und Menschenrechte zu bewahren und das Völkerrecht zu verteidigen. Insbesondere wird dazu aufgerufen, sich aktiv in den Menschenrechtsorganisationen und Flüchtlingshelfer-Kreisen zu engagieren.

Gemeinwohl-Ökonomie

"Gemeinwohl-Ökonomie" bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist

Offener Brief an den KSM Verlag zu "Feuchts Einwurf" im SpaZz vom Dezember 2017

  • Posted on: 23 February 2018
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Der SpaZz, so heißt es auf der Internetseite des herausgebenden KSM Verlags, sei ein Stadtmagazin, „das Spaß macht!“ Und der neue Verlagsleiter Michael Köstner fügt in seinem Antrittsinterview im Heft vom Januar 2018 hinzu: „Die Marke SpaZz steht für mich vorrangig für offenen und ehrlichen Journalismus.“ Keine Frage, das ist ein guter und richtiger Ansatz. Auch das Eintreten für kritisches, pointiertes Hinterfragen, für das Aufzeigen von Missständen und – so zusammenfassend in der Selbstdarstellung – für „kontroverse Inhalte“ ist eine positive und in Ulm durchaus notwendige Position.

Zukunftswerkstätten

"Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben", hieß eine Veranstaltung im April 2015 im Ulmer Haus der Begegnung mit einem der führenden Intellektuellen Lateinamerikas, Alberto Acosta, dem ehemaligen Minister und Präsidenten der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors. Im Mittelpunkt des Abends stand seinerzeit die Frage, welche Eckpunkte für eine solidarischere und demokratischere Lebensweise auf dieser Welt erforderlich sind. Kurzum: "Buen vivir", die Idee eines tatsächlich "erfüllten Lebens", zielt auf eine neue "Ethik der Entwicklung" ab, es fordert ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Abkehr vom wirtschaftlichen Wachstum als dem zentralen Kriterium von "Entwicklung".

Divestment für Ulm und die Region

"Divestment bedeutet, sämtliche Investitionen aus Unternehmen, deren Geschäftsmodell den Zielen der Klimaneutralität zuwiderläuft, abzuziehen. Das heißt, dass man sich von Aktien, Anleihen oder Investmentfonds trennen muss, die klimaschädlich, unökologisch oder unter ethischen Gesichtspunkten fragwürdig sind. Investitionen in fossile Brennstoffe stellen ein Risiko für Investoren und für den Planeten dar – darum rufen wir sämtliche Institutionen dazu auf, ihr Vermögen aus diesen Unternehmen abzuziehen und die Gelder entsprechend umzuwidmen."
Quelle: gofossilefree.org/de/was-ist-divestment/

Stadt im Wandel – Transition Town Ulm

"Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine post-fossile, re-lokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u. a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland." (Wikipedia)

Im Originalton von Rob Hopkins erschließt sich die Idee der "Städte im Wandel" wie folgt: "Die Zeit ist reif. Wenn dein Haus brennt, solltest du einen Weg nach draußen finden. Unser Ziel ist es, auf weitaus niedrigerem Niveau zu wirtschaften und unser Leben wesentlich widerstandsfähiger gegen Einwirkungen von außen, welcher Art auch immer, zu machen. Wir sind überzeugt, dass der Kapitalismus in der jetzigen Erscheinungsform des globalen Warenaustauschs und der Bewegung von Gütern rund um die Welt, also von Gütern, die nicht am Ort ihrer Herkunft verbleiben, keine Zukunft hat.