Menschenrechte

Gemeinwohlökonomie beim 2. RENN.süd-Forum

2. RENN.süd-Forum

für Initiativen rund um nachhaltiges Leben

Das länderübergreifende Forum bietet erneut Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Lernen rund um das Thema „Nachhaltig leben“.

Neben motivierenden Inputs sind ein Wandelplenum für Initiativen und Projekte sowie interaktive Formate geplant, in denen ausgewählte Themen vertieft werden können. Diese Themen sind u.a.: Kommune und Region als Aktionsraum für Nachhaltigkeitsinitiativen und gelingende Vernetzungsmöglichkeiten von Initiativen.

Rassismus in der Geschichte der Einwanderungsgesellschaft Deutschland

Der Schock über den Erfolg der AfD bei der Bundestagswahl 2017 wirkte wie ein Kitt auf die 87 Prozent »guten Wähler«, die sich vom alten rechten Mief und dem neuen rechtspopulistischen Appeal dieser Partei klar zu distanzieren meinen. In Wahrheit ist Rassismus seit Jahrzehnten auch ein Phänomen der Mitte, das allerdings nicht als solches bezeichnet und zudem meist ignoriert wurde. Exemplarisch will der Vortrag dies aus lokalhistorischer und auch Ulmer Perspektive beleuchten.

Bewegte Gesellschaft: Protest in Deutschland von 1968 bis heute

Protest ist ein großes Thema unserer Zeit. Er hat die politische Kultur unseres Landes seit dem Zweiten Weltkrieg entscheidend geprägt. »1968« als Chiffre für die Studentenbewegung steht hierbei stellvertretend für den Beginn von zwei protestfreudigen Jahrzehnten. Doch auch im wiedervereinigten Deutschland werden Konflikte wie der um »Stuttgart 21« protestförmig ausgetragen sowie über die Folgen der Globalisierung gestritten, sei es im Protest gegen Handelsliberalisierung, sei in migrationsfeindlichen Bewegungen. Protest ist demnach politisch ambivalent.

Shrinking Spaces – Zivilgesellschaft unter Druck

Wir beobachten weltweit einen beunruhigenden Trend: Die zunehmende Einschränkung der Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft (shrinking spaces). Nur drei Prozent der Menschen leben noch in Ländern, in denen der Raum für die Zivilgesellschaft als offen gilt. Kritische Stimmen und Menschen, die sich für ihre Rechte einsetzen werden eingeschüchtert, behindert und oft auch gewaltsam zum Schweigen gebracht.

»Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte«

Jahrzehntelang kämpfen deutsche Sinti und Roma um Menschen- und Bürgerrechte, mit an der Spitze Romani Rose als Vorsitzender ihres Zentralrats. Behar Heinemann hat diese Leistung in ihrem Buch »Romani Rose – ein Leben für die Menschenrechte« dokumentiert. Die aus dem Kosovo stammende Autorin gehört der Ethnie der Roma an, bekennt sich ausdrücklich dazu und ist vielfältig sozial engagiert für Sinti und Roma Sie zieht eine Zwischenbilanz über das Verhältnis zwischen Minderheit und Mehrheitsgesellschaft.

Die letzten Christen. Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten

Die Wiege des christlichen Abendlandes steht im Nahen Osten, dort nahm das Christentum seinen Anfang. Bis in die Gegenwart leben in Syrien und im Irak christliche Gemeinden, die aramäisch sprechen, die Muttersprache Jesu. Doch diese Christen wurden seit Jahrhunderten diskriminiert und verfolgt. In jüngster Zeit wurde viele von ihnen durch den »Islamischen Staat« vertrieben und in alle Welt zerstreut. Nun leben sie als Flüchtlinge auch in Mitteleuropa.

Haften Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland?

Zwölftes Ulmer Kolloquium für Wirtschafts- und Steuerrecht

Vor dem Landgericht Dortmund streiten in einem Pilotverfahren ehemalige Mitarbeiter einer pakistanischen Textilfabrik um Schmerzensgeldansprüche. Sie richten sich gegen den Hauptkunden ihres pakistanischen Arbeitgebers, eine deutsche Textildiscountkette. Geltend gemacht wird die Verletzung allgemeiner Menschenrechtsstandards in Pakistan. Das Landgericht Dortmund hat die erhobenen Ansprüche nicht für offensichtlich unbegründet gehalten und Prozesskostenhilfe gewährt.

Seiten